K i n d e r h a u s   L ö w e n z a h n   e . V .

Kinderhaus Löwenzahn e. V.
Voerderstrasse 74
58135 Hagen Haspe
Tel: 02331-489790
kinderhaus-loewenzahn@arcor.de
Ausstellung am Freitag, den 01.02.2013 von 12.00 -14.00 Uhr
im Kinderhaus Löwenzahn e.V. zum Leuchtpol - Projekt

„Franz Frosch und die Stromzwerge“

Leuchtpol - Energie und Umwelt neu erleben
2009 Auszeichnung der UNESCO im Rahmen der Welt-Dekade für nachhaltige Entwicklung

Zum Jahresende 2012 ist das größte deutsche Bildungsprojekt zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Elementarbereich „leuchtpol“ ausgelaufen. 4000 Erzieherinnen aus ganz Deutschland haben daran teilgenommen und erfahren, wie das Themenfeld Energie und Umwelt als Bildungsaufgabe für Kinder im Vorschulalter in der Praxis umgesetzt werden kann.

Die größeren Kinder des Kinderhauses Löwenzahn e.V. haben in den letzten Monaten mit ihrer Erzieherin Beate Lunau zum Thema „Strom“ geforscht und experimentiert und so das Projekt „Franz Frosch und die Stromzwerge“ ins Leben gerufen. Anhand von Versuchen, Büchern, Spielen und Gesprächen wurden Grundkenntnisse über das Phänomen „Strom“ erworben, z. B. dass Strom nur bestimmte Wege gehen kann und nur fließt, wenn das System geschlossen ist. Das heißt, er muss über einen Weg (das Stromkabel) immer wieder an seinen Ursprungsort (die Batterie) zurückkehren können. Außerdem wurde die Bedeutung des Stroms im Alltag und als Energiequelle bewusst gemacht. Im Freispiel haben die Kinder z.B. das Puppenhaus verkabelt und beleuchtet und umweltfreundliche Alternativen zu elektrischen Geräten gesucht z. B. Schneebesen statt Mixer, Kasperletheater statt Fernsehen, Harke statt Laubsauger, zu Fuß gehen statt Auto.
Die Kinder haben erfahren, dass zur Herstellung von Strom fossile Rohstoffe und erneuerbare Energien eingesetzt werden. Sie wissen nun, dass Elektronen (unsere Stromzwerge) winzige, elektrisch geladene Teilchen sind, die sich schneller bewegen, als ein Mensch laufen kann. Das hat auch der Wettlauf „wer ist schneller an der Lampe, Kind oder Stromzwerge?“ bewiesen.

Der weitere Versuchsaufbau wurde in die Geschichte vom kleinen Forscher Franz Frosch eingebettet. So gab es „Licht für die Froschhöhle“ bei der ein Stromkreis hergestellt wurde, zerstörte Stromkreise wurden mit Strom leitenden Metallbesteck repariert, es wurde eine „Alarmanlage“ für die Froschhöhle gebaut und eine „Morsestation“ für die Verständigung über den Froschteich. Franz Frosch konstruierte den „klingenden Draht“ und baute außerdem eine „Gurkenbatterie“. Er fischte seinen verlorenen Schlüssel mit einem selbstgebauten „Elektromagneten“ aus dem Gully und musste mit Muskelkraft und Dynamo arbeiten als die „Batterie leer und das Taschengeld zu Ende“ waren.

Projekt Leuchtpol - Franz Frosch und die Stromzwerge

Quelle: Kopie aus der Westfalenpost vom 07.02.2013